Sophie Calle: Wer schreibt einem Museum seine Erinnerung?

Verschwundene DDR-Zeichen, ein verlassenes Hotel und eine neue Schenkung: Sophie Calle trifft auf die Erinnerungspolitik eines Museums.

Lee Ufan: Wie ein Kunstpreis zum Museumsankauf wird

Lee Ufan erhält den Wolfgang-Hahn-Preis. Dahinter steht ein Modell, das Ehrung und Sammlungserwerb miteinander verbindet.

Künstlerinnen ausstellen – und dann anders sammeln?

„HER STORY“ erforscht die Künstlerinnen der Albertina. An Schenkungen und Sammlungswissen zeigt sich, woran nachhaltige Sichtbarkeit hängt.

Anouk Lamm Anouk: Erwartungen an ein Künstlerbild

Reduzierte Malerei, queere Sichtbarkeit und der Druck, ein Künstlerbild zu liefern: Anouk Lamm Anouk kommt nach Linz.

Krankheit zeigen, ohne Menschen auf sie festzulegen

Vierzig Porträts und Gespräche führen Koelbls Projekt ins Kunstmuseum Bonn – und zu Fragen nach Bildauswahl, Stimme und Deutung.

Was vom Club im Museum übrig bleibt

Im 3hd-Gastprogramm treffen Clubkultur, Performance und Film auf den Museumsraum. Was gewinnt – und was geht beim Wechsel verloren?

Nevin Aladağ: Das Auto als Klangkörper der Erinnerung

Nevin Aladağ verwandelt den Porsche ihres Vaters in eine bespielbare Skulptur. Eine Ausstellung in Hannover führt zu den Fragen hinter dieser Arbeit.

Wenn Kunst einen Gerichtsfall erfindet

Eine fiktive Bank, ein nachgestellter Prozess: Gabriela Löffel untersucht, wie sich Finanzmacht erzählen und vor Gericht verhandeln lässt.

Kunst für Zeiträume, die Menschen übersteigen

Ein stillgelegter Kontrollraum, eine gleitende Python, kosmische Maßstäbe: Emilija Škarnulytė fragt, wie Kunst die lange Zukunft sichtbar macht.

Welche Welt sammelte der Museumsgründer?

Osthaus’ Sammlung islamischer Künste erzählt von einem frühen Blick über Europa hinaus – und von historischen Kategorien, die heute neu befragt werden.