Wessen Körper steht im Museum?

Feministische Kunst in Wien, Körper und Maschinen in Basel, Figuren und Modelle in Düsseldorf: drei Perspektiven auf Sichtbarkeit und Macht.

Mapplethorpe mit achtzig: Wer bestimmt die Grenzen sichtbarer Körper?

Mapplethorpe suchte die Schönheit im Körper und provozierte damit öffentliche Grenzen. Heute geht es auch darum, wer über diese Bilder verfügt.

Calder nach fünfzig Jahren: Bewegung braucht Platz

Calders Skulpturen verändern sich mit Luft, Zeit und Blickwinkel. Was gewinnen sie, wenn man ihnen Raum lässt?

Die Zwanziger ohne Goldrahmen

Zwischen Großstadt, Theater und Nacht: Salzburg zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler der Zwischenkriegszeit ihre Gegenwart beobachteten.

Wenn Kunst eine Gerichtsverhandlung erfindet

Eine fiktive Schweizer Bank vor Gericht: Gabriela Löffel fragt in Appenzell, wie Kunst Finanzmacht und ihre Erzählungen untersuchen kann.

Vor Renoir: Die islamischen Künste und die andere Gründungsgeschichte des Folkwang

Das Folkwang begann nicht allein mit der Moderne: Osthaus’ Sammlung islamischer Kunst prägte seine frühe Idee eines Museums über Epochen und Regionen hinweg.

Sophie Calle und das Museum als Gedächtnisort

Sophie Calle verknüpft im Hamburger Bahnhof Berlin-Erinnerungen mit der Geschichte des Museums – und schafft ein Werk zum 30. Jubiläum.

Angst ausstellen, ohne sie zu bewirtschaften

Drei künstlerische Positionen der Vienna Art Week zeigen Angst als körperliche, politische und soziale Erfahrung – und suchen nach Formen des Umgangs damit.

Karen Kilimnik: Wem gehören die Wunschbilder?

Zwei Ausstellungen widmen sich Karen Kilimniks Bildkosmos aus Märchen, Ballett und Glamour – und der Frage, wer darin dazugehören darf.

Wer baut die Apparate unserer Wahrnehmung?

In Appenzell treffen offene skulpturale Systeme auf Videos über Sprache, Bilder und Macht. Zwei Ausstellungen setzen unterschiedliche Akzente.