Kirche weiterbauen: Wer trägt den Kulturort?
Entwürfe verwandeln Kirchen in Kulturhäuser. Ob daraus dauerhafte Orte werden, entscheidet sich nicht allein am architektonischen Einfall.
→Bauten, Städte und Gestaltung.
Eine Grafik zeigt nicht einfach, was ist: Sie lenkt den Blick, setzt Größen ins Verhältnis und lässt manches verschwinden. Die Frankfurter Ausstellung „On Display“ führt vor, warum Gestaltung zu lesen eine Form von Medienkompetenz ist.
ZUM ESSAYEntwürfe verwandeln Kirchen in Kulturhäuser. Ob daraus dauerhafte Orte werden, entscheidet sich nicht allein am architektonischen Einfall.
→Eileen Gray dachte Möbel und Architektur zusammen. Eine Ausstellung in Kaiserslautern macht diese Haltung mit Modellen und Rauminszenierungen anschaulich.
→Zum Filmstart von Wim Wenders’ Zumthor-Porträt: Wie bewegte Bilder Raum, Material und Nutzung vermitteln – und wo sie an Grenzen stoßen.
→Ein Kunstkurator führt das Basler Architekturmuseum. Was sich unter Adam Szymczyk verändert, zeigt sich zunächst in Fragen an Ausstellung, Institution und Publikum.
→Sie leiten Wege, schützen Menschen und ermöglichen Reparaturen: Das Architekturzentrum Wien rückt die oft übersehene Infrastruktur des Vorläufigen ins Licht.
→Neue Entwürfe denken Kirchen als Kulturorte weiter. Bochum macht deutlich, dass die entscheidende Frage oft erst nach dem Architekturmodell beginnt.
→Pantons Formen haben überdauert. Seine Materialien erzählen eine kompliziertere Geschichte – über Fortschritt, Bruch und die Pflicht zum Weiterbenutzen.
→Kampnagel investiert 168 Millionen Euro in Bestand und Erweiterung. Für die freie Szene beginnt der Praxistest schon während der Bauzeit.
→Eine Kölner Ausstellung wirbt für reparierbare, kreislauffähige Gestaltung. Was zählt, ist nicht nur das Material, sondern auch, was nach dem Kauf möglich bleibt.
→Lebensmittelversorgung hinterlässt Spuren im Stadtraum. Brüssel und Berlin zeigen, wie Märkte, Handel und gemeinsame Küchen Quartiere prägen.
→Ein Architekt, ein großes Büro, viele Mitwirkende: Margs Geburtstag ist Anlass, über Verantwortung und geteilte Autorschaft zu sprechen.
→Fünf Finalisten, fünf Antworten auf die Frage, was ein Turm seiner Stadt zurückgeben kann – vom Umbau bis zur begrünten Wohndichte.
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