Nach dem Festival beginnt der Kampf um die Leinwand

Lübeck macht nordisches Kino sichtbar. Ob die Filme danach deutsche Kinos erreichen, hängt an Verleih, Programmplätzen und Publikum.

Wer führt unseren Blick? Wim Wenders filmt Peter Zumthors Architektur

Wenders’ 3D-Porträt von Peter Zumthor macht Räume zum Kinoerlebnis. Doch eine geführte Wahrnehmung ist nicht dasselbe wie die eigene Bewegung durch Architektur.

Ulrike Ottinger: Das Kino beginnt lange vor der Kamera

Fotografien, Zeichnungen, Stoffe: Zum Start von „Die Blutgräfin“ ein Porträt von Ulrike Ottingers bildkünstlerischer Filmarbeit.

Gebäude erhalten heißt noch nicht, eine Stadt zu bewahren

Wer darf bleiben, wenn eine alte Halle weiterlebt? Zum Buser-Film: ein Blick auf die Verträge hinter dem Umbauen.

Wie viel Eigenwilligkeit lässt sich fürs Kino finanzieren?

Drei Länder, Fördergeld und persönlicher Einsatz: Was Ottingers „Die Blutgräfin“ über die Kosten künstlerischer Freiheit erzählt.

Die Bühne bleibt nicht. Ihre Spuren schon.

Ein Film aus Aufzeichnungen und Bildern nähert sich Einar Schleef. Doch Theater besteht auch aus dem, was kein Archiv festhalten kann.

Eine Maschine als Freundin: Wer bezahlt für menschliche Nähe?

Eine künstliche Freundin soll Einsamkeit lindern. Ishiguros Geschichte fragt, wer diese Nähe bestellt – und wer ihren Preis trägt.

Filmgeschichte braucht mehr als einen Platz im Programm

Die Aldrich-Retrospektive zeigt: Filmgeschichte entsteht nicht allein durch Auswahl, sondern auch durch Kopien, Projektion und Vermittlung.

Wem gehört die Maske? Kolonialgeschichte für ein junges Kinopublikum

Ein verschwundenes Museumsobjekt bringt drei Kinder auf die Spur kolonialer Geschichte. Nancy Mac Granaky-Quayes Familienfilm startet am 29. Oktober.

Ein Film ist noch nicht angekommen, wenn der Abspann läuft

Premieren bringen Filme ins Gespräch. Ob daraus Kino wird, hängt von Entscheidungen ab, die erst nach dem Festival fallen.